Jan 23 2009
Umstieg auf Python und PostgreSQL
Ich würde gerne abstimmen und bei Bedarf diskutieren:
Jan 05 2009
Ich traue mich jetzt einfach mal einen Artikel über Performance zu verfassen. Ein paar Leute meinten schon ich würde mir viel zu viel Sorgen über Performance und Optimisation machen, dabei möchte ich es doch nur gleich beim ersten Anlauf richtig machen.
Multi Update: Mehrere Datensätze einer Tabelle haben sich geändert und sollen aktualisiert werden. Anstatt nun jede Menge einzelne Queries zu schreiben gibts es nun zwei Methoden dies möglichst schnell ablaufen zu lassen.
Jan 01 2009
Ich bin nicht untätig in den Ferien, wobei ich mich allerdings eher der Schule widmen sollte, als meinem Projekt hier…
Die letzten Tage habe ich erste Tests meines Pseudo OR-Mappers (ObjektRelational) gemacht und bin auf ein bzw. mehrere Probleme gestoßen, die ich leider nicht so leicht ausräumen kann.
Ich wollte in einem einfachen Ansatz einer ORM ähnlichen Struktur Objekte um Arrays “mappen” und einen Mechanismus einbauen der ein automatisches Update ermöglicht, das heißt Veränderungen in den Objekten würden ohne weiteren Codeaufwand selbstständig in die Datenbank geschrieben.
Dabei sollte das Array im Objekt versteckt (private) werden, die einzelnen Eigenschaften (protected) sollten auf Werte des Arrays referenzieren. Diese PRIVATE <-> PROTECTED Relation ist nicht möglich – was auch logisch erscheint, wenn man darüber nachdenkt. Ich werde mir was anderes einfallen lassen.
Gleichzeitig informiere ich mich über OR-Mapper im Allgemeinen. Und stelle fest, dass mein Entwurf lange nicht alle Fähigkeiten der ganzen Idee deckt. Aber das möchte ich gar nicht. Ich versuche ein leichtgewichtiges Basisgerüst zu schaffen. Ich hoffe bald zu den JS Templates übergehen zu können, aber vorher wird es ein erstes Release geben. Damit etwaige interessierte Entwickler erste Schritte mit dem Aufbau machen können.
Dez 19 2008
Wieder was gelernt:
Es gibt in PHP zwei Typen von Objektreferenzen, auch wenn es keine Dokumentation dazu gibt (Wer eine findet bitte sagen..!).
Im Handbuch steht nur: Objekte werden immer als Referenz übergeben
Das stimmt natürlich, nur ist es nicht ganz so einfach. Das Problem fällt allerdings erst auf, wenn man Objekte kontrolliert zerstören will.
$obj = NULL; # (1)
Sollte ein Objekt zerstören, wie unset(). Doch was wenn man vorher
$obj2 = $obj;
gemacht hat? Plötzlich zerstört der erste Befehl (1) nichtmehr, er setzt nur die erste Variable auf NULL. Nun das selbe ein bischen verändert:
$obj2 = &$obj; # & für Referenz sollte eigentlich nicht nötig sein
(1) Führt nun dazu, dass beide Variablen NULL sind. Huch?
Diese Referenzen heißen entweder hard/soft oder echt/unecht, wie auch immer.
Dez 18 2008
Bin eigentlich zur Zeit weniger mit dem Template beschäftigt und dachte, dass ich mir bereits sicher sei, wie ich es lösen würde, doch mir kommt nun eine neue Idee:
Ich werde das Parsen der Templates auf den Client verlegen. Neuladen soll die Seite sowieso nicht mehr, Ajax wird eine große Rolle spielen.
Der Client läd zweierlei Dinge wenn er eine Seite anzeigen soll:
Der Browser füllt dann die Daten in das Template. Dabei kann man auch Schleifen für Listen verwenden.
Dabei wird praktischerweise der Server entlastet. Weniger Traffic und schnelleres Seitenladen sind weitere Folgen. Für Widgets, die sowieso oft aktualisiert werden müssen, wird nicht immer wieder das Template neu geladen, sondern immer nur neue Daten eingefüllt.
Dennoch werden einige Dinge nicht einfach zu implementieren. Erstens möchte ich mir nicht alles verbauen, das Spiel, wenn auch minimal ohne JavaScript laufen zu lassen, zumal es immer noch einige Browser gibt, die das nicht können (Handys). Des weiteren muss eine Art zurück/vorwärts-Funktion erstellt werden, da ja das Neuladen der Seite wegfällt.
Ich muss Wege finden, vereinzelte kleine Abfragen schnell durch den Komplex des Spiels zu schicken oder diesen zu umgehen um Zeit und Rechenleistung zu sparen. Dabei dürfen keine Sicherheitslücken entstehen.
Dez 09 2008
Zu Deutsch “Schnittstellen”. Ich habe gemerkt, dass dieser Begriff sofort zu einer Fehlinterpretation führt, jedenfalls wars bei mir so. Ich hab diesen ganzen OOP Kram sowieso mind. zehn Mal lesen müssen, bis ich ihn annähernd gerafft hab. Einige Sachen sind mir immer noch unklar.
Die letzten Tage bin ich aber endlich darauf gekommen, wofür man diese Interfaces in PHP verwenden kann.
Interfaces sind Klassen, die bestimmte Funktionen vorbestimmen. Die Funktionen bilden dann eine Schnittstelle, also eine bestimmte Möglichkeit von anderen Objekten angesprochen zu werden. Im Gegensatz zu anderen Klassen werden Schnittstellen implementiert (“implements”). Dadurch kann eine Klasse mehrere Schnittstellen haben, aber nur von einer einzigen normalen Klasse abstammen.
Man muss also nur die Schnittstelle kennen, um die Klasse verwenden zu können, die sie implementiert. Anders gesagt, man kann die Klasse so verwenden wie man die Schnittstelle als Klasse verwenden würde.
ArrayAcces: Die Objekte einer Klasse lassen sich wie Arrays ansprechen.
Iterator: Die Eigentschaften einer Objekts lassen sich iterieren, also auf eine bestimmte Weise durchlaufen.
Ich schreibe ein Interface Datenbankverbindung, das ich aus praktischen Gründen dokumentiere. Ich weise nochmal darauf hin, dass dieses Interfaces keinen Programmcode enthält, es gibt nur Struktur vor.
Danach schreibe ich einen Dekorierer für meine mysqli Klasse und achte derweil auch etwas darauf, wie PDO aufgebaut ist, denn wahrscheinlich wird das eine weitere mögliche Datenbankverbindung (->Interfacename…) mysqli wird etwas zurechtgebogen und erweitert.
Resultat: Ich kann verschiedene Datenbankklassen nach ein paar Anpassungen verwenden. Ich benutze mysqli, weil es anscheinend die schnellste ist, was MySQL angeht. Letztlich verwende ich Typehints auf “Datanbankverbindung” und Autovervollständigung für das Interface, welches ich dokumentiert (phpDoc, Zend Studio) habe.
Ich hoffe, ich habe es etwas anschaulicher erklärt, als es das Handbuch tut. Ich erinnere nocheinmal daran, dass dies keineswegs einfach ist und ich selbst lange gebraucht habe es zu verstehen.
Nov 22 2008
Bevor ich meinen neuen Entwurf erkläre, der übrigens auf Entwurf Nr. 2 basiert – ich habe also nicht wieder alles verworfen -, möchte ich eine Analogie voranstellen:
Anfängliches Programmieren ist wie Gartenhäuschen bauen
Gutes Pogrammieren ist wie schöne, verzierte Gartenhäuschen bauen
Professionelles Programmieren ist wie Hochhäuser bauen
Nov 20 2008
Ich bin ja dabei ein Framework zu schreiben… oder zumindest den Teil eines Frameworks.
Framework.. vor ein paar Monaten hab ich noch Gedacht damit ist der Plan oder die Vorgehensweise für ein Projekt gemeint, dem ist aber nicht so. Ein Framework ist eine Bibliothek aus Scripten, auf der man ein Projekt aufbauen kann. Dies beinhaltet vor allem Grundfunktionen und geben bereits eine MVC Struktur vor.
Nun ein paar Frameworks, die ich mir angesehen habe:
Das Zend Framework erschlägt mich fast mit seinem Umfang. Es führt auch sehr viele Sachen, die ich überhaupt nicht brauche. Es ist meiner Meinung nach ein Schwergewicht. Ich habe keine Tests gemacht, aber ich kann mir denken, dass das ganze trotz direkter Einbindung auf dem Server (keine PHP Scripte) nicht so performant wie ein kleines leichtgewichtiges Framework ist. Ich verwende es aus dem selben Grund nicht, wieso ich Smarty nicht verwende – ich brauche diese Schwerfälligkeit nicht, so praktisch sie auch sein kann, sondern brauche etwas Leichtgewichtiges, das gut auf meine Zwecke zugeschnitten ist.
Das PHP Framework symfony gefällt mir schon besser, obwohl die Dokumentation nur auf Englisch ist. Vor allem ist ORM mit Propel möglich. Nach näherem Hinsehen kann Propel zwar einiges, was ich gebrauchen könnte oder selbst gar nicht schöpfen werde/würde, doch eine sehr wichtige Eigenschaft fehlt mir: Row-Level-Locking, ein Schreibschutz auf bestimmte Tabelleneinträge, der auf InnoDB Tabellen in MySQL viel besser ist als das bekannte “LOCK TABLES” auf MyIsam Tabellen. Aus diesem Grund kann ich Propel, mit oder ohne Symfony nicht verwenden.
Ich falle zurück auf die Idee ein eigenes, sehr leichtgewichtiges Framework zu schreiben.
Nov 19 2008
ORM wird größtenteils den Kern meines Frameworks darstellen.
Nur, was ist ORM? [Ich meine hier übrigens nicht Objekt Role Modeling, das auch ORM abgekürzt wird]
Ich muss vorwarnen, das wird jetzt wahrscheinlich für den Großteil der Blogleser unverständlich. Es gehört wohl zu den Tiefen des Programmierens, neben den Entwurfsmuster. Oft wird hier mit Fremdwörtern nur so um sich geschmissen. Ich habe immernoch so meine Probleme, so lange mache ich das ja noch nicht. Ich werde mich trotzdem bemühen es einfach auszudrücken.
Relationale Datenbanken, wie MySQL, legen Daten in Tabellen ab. OOP arbeitet aber mit Objektinstanzen. ORM soll nun das Zwischenstück bilden, das die Objekte in der Datenbank abbildet. Ich möchte mittlerweile nurnoch mit Objekten arbeiten, es vereinfacht das Programmieren ungemein. Ich möchte vor allem Spielelemente wie Flotten als Objekte verwalten, um besser Interaktionen zu überblicken. Doch bevor man sich bei jedem Objekt mit dem Speichern in der Datenbank herumschlagen muss, möchte ich das lieber in verschiedenen (Abstraktions-)Schichten verstecken. Für die “Community-Entwickler”, die hoffentlich nach Fertigstellung des Frameworks tatkräftig mithelfen ein Spiel zustande zu bringen, bedeutet dies, dass ein Haufen Arbeit wegfällt. Dafür müssen sie sich halt mit (relativ einfachen) Klassen herumschlagen, was sie vielleicht von PHP noch nicht gewöhnt sind.
Ganz nebenbei wird dann übrigens gecacht und Race Conditions umschifft, ohne dass man etwas davon mitbekommt. OOP hat den großen Vorteil, dass man anderen Code nicht kennen muss, man muss nur wissen was er tut, und dafür gibt es die Dokumentation.
Nov 18 2008
Vor ein-zwei Monaten habe ich Entwurfsmuster – in PHP – kennengelernt, obwohl ich davor schon viel früher über sie gestolpert war, hatte ich sie irgendwie nie richtig wahrgenommen oder einfach nicht verstanden.
Wenn Programmieren abstrakt ist, dann sind es Entwurfsmuster erst recht. Die Beschreibungen der Muster sind gar so abstrakt, dass man umbedingt Beispiele für die Anwendung braucht.
Auch wenn man sie leicht übersieht, stehen bereits im PHP Handbuch zwei Entwurfsmuster. Singleton und Fabrik. Ich möchte auf Singleton eingehen, hole aber noch etwas weiter aus.
Ich habe mich, als ich OOP anfing, gewundert wofür die public, protected und private Deklarationen sind und denn Sinn einfach nicht verstanden. In PHP dienen sie größtenteils gar nicht dem Programmierer selbst, sondern anderen Programmierern, die am selben Projekt schreiben. Sie schließen einfach die falsche Verwendung aus und kapseln Funktionen und Eigenschaften durch die Zugriffkontrolle. Für die Codefunktionalität sind sie somit unwichtig. Man könnte auch einfach alles public deklarieren, wenn man es trotzdem richtig verwendet (PHP4 ist noch alles public).
Singleton geht auf diesem Weg weiter, er erlaubt nur eine Instanz eines bestimmten Objektes, auf welche gleichzeitig global zugegriffen werden kann.
Das benötigt man zum Beispiel bei der Datenbank, die meist nur eine einzige Verbindung umfasst.
http://docs.php.net/manual/de/language.oop5.patterns.php
Es gibt aber noch viele andere komplexere Entwurfsmuster. Ich werde demnächst nochmal das neue Schema für mein Projekt erklären.
Entwurfsmuster zählen definitiv zur Professionellen Programmierung, das Niveau ist deutlich anders, als das simple Programmieren von einfachen Websites.